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160 Jahre Festwochenende

160 Jahre Festwochenende

03.08.2016 - Hehre Töne durch schöne Stimmen. Kronau 160 Jahre existiert bereits der Männerchor Frohsinn Kronau der von 12 wackeren Kirchenchorsängern 1856 gegründet wurde. Vor 20 Jahren emanzipierten sich die Kronauer Damen und seit 10 Jahren sollte durch „New Spirit“ ein neuer Geist mit zeitgenössischer Chorliteratur den GV Frohsinn der Moderne näher bringen. „Dies ist auch heute noch die Motivation, die den Verein beflügle“,

sagte sinngemäß die 1. Vorsitzende Christiane Hoffmann in Ihren Eingangsworten mit denen sie die Ehrengäste darunter Bürgermeister Jürgen Heß, den Präsidenten des Chorverbandes Bruchsal Emil Zimmermann der dem Jubelverband entstammt, dessen Vorgängerin im Amt Christa Leidig, etliche Gemeinderäte, den Dirigenten der Frohsinn-Chöre Richard Trares und ganz besonders die aparten Ehrendamen Alisa Fuchs, Shirin Hillenbrand und Janina Vetter, beim Festbankett begrüßte. Hoffnungsvolle Worte sprach die junge Festdame Alisa Fuchs beim Prolog und sagte worauf es ankommt: „Engagement, Mut und Geschick, mit der Zukunft stets im Blick, den Gedanken an Morgen und weiter, das stimme hoffnungsvoll und heiter“.

„Ihr pflegt eure Kunst nicht alleine. Ihr seid immer in eine Gemeinschaft eingebunden, jede Sängerin und jeder Sänger ist Teil eines Ganzen und das macht die musikalische Arbeit zu einem besonderen Erlebnis“, machte der Bürgermeister den Chören Mut auf eine sichere Zukunft.

„Gemeinsam geht mehr“, sagte auch die Vorsitzende“, trotz der eigenen Betätigungsfelder der verschiedenen Chöre, wir lassen uns nicht beirren, in der Summe bereichert die Vielfalt das Kronauer Leben“.

Ein Wimpel für die Historischen Vereinsfahne stifteten die Ehrendamen.

Das Bankett wurde umrahmt vom Musikverein Harmonie Kronau, dem Kirchenchor, dem Bruderverein Chorgemeinschaft Armin und dem Männerchor Kirrlach von der Chorgemeinschaft Trares.

Das Auditorium der Mehrzweckhalle war schon bald bis auf den letzten Platz gefüllt durch Sangesfreunde, die trotz der großen Hitze dem Jubiläumsverein ihre Aufwartung machten.

Ab dem Samstag stellten sich schließlich 10 Vereine dem feinen Gehör und Musiksachverstand der beiden Wertungsrichter Linda Horowitz und Jürgen Faßbender. In sechs Kategorien, die unterschieden zwischen Mann und Frau, beide gemischt und Anzahl der Sänger, beurteilten die Sachverständigen die gesangliche Leistung der Interpreten. In der Klasse M 3 gewann Sängerbund Oberflockenbach. die Klasse M 2 dominierte Eintracht Frickhofen. In der Frauenklasse F 2 bekam der Singverein Schönau die höchste Punktzahl und in der gemischten Klasse G 2 siegte Arion Nomborn.

Bei den großen Männerchören mit über 45 Sängern wurde der Gesang zum vortrefflichen Klangerlebnis. Die 55 Sänger des Liederkranz Neudorf bewiesen ihre Sonderklasse, mussten sich jedoch um wenige Zehntel dem Männerchor Cäcilia Lindenholzhausen (Stadtteil von Limburg) beugen.

Die höchste Punktzahl in der Sonderklasse erreichte der „JCK Jazzchor am KIT“ Karlsruhe mit 23,01 Punkten. Die fröhliche Siegesfeier der beiden Sieger nach Pokalübergabe durch die Festdamen, war ein Erlebnis und zeigte was den Chorgesang so anziehend macht. Freude bis zur Ausgelassenheit, Freundschaft, und schöne Stimmen. „KIT“ Sängerinnen und Sänger und die Männer von der Lahn ließen noch lange ihre hehren Stimmen erschallen, wobei selbst manches „Lumbelied„ zum gefälligen Ohrwurm mutierte.

Volksliedwertungssingen und Heimatabend.

Kronau (fsch) Die Ergebnisse des Volksliederwertungssingens des GV Frohsinn Kronau anlässlich dessen 160 Jahrfeier, verkündete Frohsinn Chorleiter Richard Trares und führten zu einem Ehrungsmarathon durch die Festdamen Alisa, Janina und Shirin die die begehrten Pokale an die jeweiligen Klassensieger und Platzierten überreichten.

23 Vereine füllten dabei die Kronauer Mehrzweckhallen mit den hehren Klängen klassischer Volkslieder, internationaler Lieder mit Volksliedcharakter aber auch einige Lieder mit lustigen Texten.

Der Liederkranz Cleeberg (Kreis Gießen) holte die meisten Punkte, das Diplom „Gold“, die Tagesbestleistung und den Dirigentenpreis.

Schnell leerte sich der Saal, nach der Preisverteilung denn konträr zum Vortag blieb kaum Zeit zur Siegesfeier, das Fußballfieber griff auch unter den Sangesbrüdern um sich.

Der Besuch des Heimatabends am Montag litt etwas unter der Fußball Europameisterschaft.

Die Anwesenden jedoch erlebten ein munteres Programm mit einem schmissigen Auftakt durch den Musikverein Harmonie, der gleich etwas Schwung in die von Dominik Kanzler bestens moderierte Veranstaltung brachte. Mit dem Zillertaler Hochzeitsmarsch bewiesen die kleinen Handballer der TSG ihr Rhythmusgefühl, während dieses bei der Bambigarde der KroKaGe noch nicht die große Rolle spielte. Jutta Zimmermann dirigierte die frechen lustigen Lieder des Liederkranz Heidelsheim, die ganz im Fußballfieber bei ihrem „Queen“-Song „We are the Champions“ den kommenden Europameister schon verkündete.

Zwar war von der TSG ein Beitrag der Turnerjugend angekündigt, doch die propere Körperfülle und teilweise Kurzatmigkeit der Akteure ließen auf das Prädikat „Reifere Jugend“ schließen. Dennoch zeigten diese tolle Übungen aus dem Reich der Kniebeugen und Liegestützen. Mit Salti, Flanken und Schrauben aus ihrem Sprung- und Flugkunst-Repertoire folgte die Jugendriege mit atemberaubenden Sprüngen.

Wer glaubte Guggemusiken sorgen nur für närrisch bedingte Ohrenschäden wurde belehrt. Die Bärämaddl spielten gefühlvoll die Badner-Hymne die vom begeisterten Publikum mitgesungen wurde.

Ganz „soft“ kam „Elvis“ in Persona von Danny Zahn mit „Look like an Angel“ und „It´s Now or never“. Während DJ Rainer sein Lied zur Melodie der Höhner „Hey Kölle..“ und eigenem Text „Hey Krune, du bist eine Ausfahrt wert“ sang und auch sonst für Unterhaltung sorgte.

Der VfR Olympia inszenierte ein Torwandschießen, bei dem die Bürgermeisterkandidaten Burkardt und Moch, die Frohsinnvorsitzende Christiane Hoffmann und der ehemalige Rekordaktive (700 Pflichtspiele für den VfR)Oskar Knebel antraten.

Die Chorgemeinschaft Armin kritisierte die Fülle der englischen Liedertexte wie „Stand by me“ und übersetze, unter Mitwirkung der Ehrendame Alisa Fuchs, den Hit „Under the Boardwalk“ mit „Sie trägt ä Badkapp“.

Der Hundesportverein sang live unter Gitarren- und Cajón Begleitung „Sommer in der Stadt“, und „Ein bisschen Frieden“.

Das Märchen „Schneewittchen und der böse Wolf“ glossierte die Theatergruppe des Heimatvereins in einem Sketch (Krusical) mittels um- getexteter Schlager.

Den Abschluss machte Frohsinn Dirigent Richard Trares mit dem Chor Frohsinnchor „New Spirit“ und den Liedern „Fever“, „Your are so Beautyful“, „Ich war noch niemals in New York“ und den Songs „Silence is golden“ und „To run run“.

Für den GV Frohsinn ging eine arbeits- und erfolgreiche Jubiläumsfeier zu Ende, die mitunter durch die EM Fußballspiele gelitten hat. Dennoch spürte man immer wieder die Bedeutung der Worte von Friedrich Schiller, die sich der GV Frohsinn ins Festbuch geschrieben hat: „Es schwinden jedes Kummers Falten, solang der Lieder Zauber walten“.

(Frieder Scholtes )

 

 

 




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