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Wien-Reise

Wien-Reise

20.06.2014 - Wien, Wien, ....... war eine Reise wert Bleibende Eindrücke einer sehr interessanten Chorreise Was eigentlich mit dem Katholikentag in Regensburg begann, endete imposant im weltbekannten Benediktinerkloster in Melk. Viele Eindrücke, gehaltvolle Chorauftritte und ein abwechslungsreiches Programm stimmten die fast 100 Teilnehmer sehr zufrieden. Doch alles der Reihe nach.

 

Die Chorgemeinschaft Trares unternahm unter der Federführung des Frohsinn Kronau, der auch das Hauptkontingent stellte, eine fünftägige Chorreise nach Wien. Aber nicht nur Wien stand auf dem Programm, denn bereits beim diesjährigen Katholikentag in Regensburg war ein kurzer Aufenthalt eingeplant. Gestärkt durch ein deftiges Weisswurstfrühstück und ein erfrischendes Weißbier wurde die historische Innenstadt erkundet. Die Altstadt mit dem Regensburger Dom als Mittelpunkt war brechend voll, vor allem mit jungen Menschen, die eine sehr heitere und fröhliche Stimmung verbreiteten. Bundeskanzlerin Angela Merkel haben wir zwar knapp verpasst, dafür sind wir verschiedenen katholischen Würdenträgern begegnet. Auch Pfarrer Kesenheimer wurde gesehen, ebenso wie ein paar Pilger aus Hambrücken. Mit diesen Eindrücken wurde die Fahrt nach Wien fortgesetzt. Gegen Abend erreichten wir das sehr zentral gelegene Hotel. Nach dem Zimmerbezug und mit dem gemeinsamen Abendessen endete für die Meisten der Anreisetag.

Tags darauf galt es, Wien zu erkunden und einen ersten Chorauftritt zu absolvieren. Mit einer kombinierten Stadtrundfahrt mit Stadtbegehung wurden erste Eindrücke von der überaus sehenswerten Donaumetropole gesammelt. Von Schloss Belevue aus bot sich ein prächtiger Rundblick auf Wien, mit etwa 1,7 Millionen Einwohnern die weitaus größte Stadt der Alpenrepublik. An der Ringstraße, die das Zentrum umschließt, stehen viele der eindrucksvollsten Gebäude der Stadt. Die zahllosen Prachtbauten, viele noch aus der Kaiserzeit, vermittelten lebendige Eindrücke aus der Ära der K.u.K.-Monarchie, in der Österreich-Ungarn mit seinen vielen Landesteilen und einem bunten Völkergemisch als Weltmacht galt. Das moderne Wien mit der UNO-City und anderen stadtbildprägenden Hochhäusern war demgegenüber ein absoluter Kontrast. Am Nachmittag stand Schloss Schönbrunn auf dem Programm, das barocke Juwel aus der Habsburgerzeit. Kaiser Franz-Joseph, Kaiserin Maria-Theresia, Sissi, Prinz Eugen, all diese und noch viel mehr Namen aus der Geschichte begegneten uns auf Schritt und Tritt. Am frühen Abend feierten wir in der Kirche "Maria zum Siege", der zweitgrößten Kuppelkirche von Wien, erbaut im Stil des Historismus, eine Messe, die wir mit Männer-, Frauen- und gemischtem Chor mitge-stalteten. Und am Abend besuchten wir natürlich Grinzing, das Weindorf an den Hängen von Wien gelegen, mit seinen unzähligen Heurigenlokalen. Hier wurde deftig gegessen und der Heurige genossen. Die gute Stimmung wurde durch Schrammelmusik zusätzlich angeheizt, so dass für viele die Heimreise all zu früh angetreten wurde. Auf einer Lichterfahrt durch das nächtliche Wien ging es zurück ins Hotel. Und wer noch nicht müde, aber noch durstig war, hatte noch Gelegenheit, fußläufig von der Unterkunft entfernt die eine oder andere Gastwirtschaft aufzusuchen.

Für viele war dann die Nacht auch recht kurz, denn bereits frühmorgens ging die Fahrt raus aus Wien nach Eisenstadt, dem Geburtsort von Joseph Haydn. In der dortigen Franziskanerkirche, einem barocken Kleinod, war der zweite Chorauftritt geplant. Alle Chöre gaben im voll besetzten Gotteshaus ihr Bestes und der Männerchor nutzte nach der Messfeier auf dem Kirchplatz die Gelegenheit, Karl-Leo Kerle ein nachträgliches Geburtstagsständchen zu singen. Beim zünftigen Kesselgulasch in der "Alten Schmiede" in Rust am Neusiedler See war Gelegenheit gegeben, sich zu stärken, bevor es aufs Wasser ging. Ein Charterboot, eigens für die Trares-Chöre, brachte die Reisegesellschaft auf die andere Seeseite, wo bereits ein paar Kutschen für eine Landfahrt durch den österreichischen Teil der Puszta warteten. Die gut informierten Kutscher erzählten viel Wissenswertes über Land und Leute, historische Zusammenhänge und die derzeitige landwirtschaftliche Nutzung der für diesen Landesteil so typischen Grasflächen, die sich bis weit hinein nach Ungarn erstrecken. Nach der Rückkehr nach Wien war der Abend zur freien Verfügung. Viele der Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, aus dem bunten kulturellen Angebot zu wählen und gönnten sich einen typischen Strauss- und Mozartabend im goldenen Saal des Musikvereins (bekannt von den alljährlichen Neujahrskonzerten der Wiener Philharmoniker) oder einem anderen der prunkvollen Konzertsäle.

Am Montag stand die Wiener Altstadt auf dem Programm. Die Hofburg, die Albertina, der Stephansdom, die spanische Hofreitschule, und, und, und. Die sehr engagierten Reiseleiterinnen führten mit ihrem profunden Wissen die beiden Reisegruppen überaus charmant zu Fuß durch die Innenstadt und breiteten ihr Wissen in sehr verständlicher Form über die Gruppen aus. Keine Langeweile, eher müde Füße beeinflussten das umfangreiche Besichtigungsprogramm. Der Nachmittag konnte individuell zur Erholung, Stärkung und für weitere Erkundungen auf eigene Faust genutzt werden. Der Naschmarkt, die bekannten Kaffeehäuser (Cafe Zentral, Cafe Sacher), viele Museen, 365 Kirchen und die Kärtner Straße (Einkaufsmeile) boten für jeden Geschmack etwas. Abends klang der Tag in Wien in einem der zahlreichen urgemütlichen Lokale aus, war es nun beim Stadtheurigen, in einer Hausbrauerei oder einfach in einem Wiener Wirtshaus.

Dienstag war Rückreisetag. Doch es ging nicht einfach nur auf die Autobahn, denn die Wachau und das Kloster Melk standen noch auf dem Programm. Die einmalige Klosteranlage, UNESCO-Weltkulturerbe, auf einer Anhöhe oberhalb des Städtchens Melk, bot barocke Vielfalt in verschwenderischer Fülle. Mit dem gemeinsamen Mittagessen im Stiftsrestaurant wurde das offizielle Programm abgeschlossen. Tief beeindruckt von den vielfältigen Angeboten kehrten die Teilnehmer am Abend wohlbehalten in die Heimat zurück.

- erz -




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